Porträt im Handelsblatt von Dr. Marc Stapp, Partner im ifp 

Die Ausgaben für Gesundheit steigen – und damit auch die Zahl interessanter Jobs in der Chemie-, Medizin- und Pharmabranche. Für Marc Stapp, 43, gibt es deshalb viel zu tun. Der Personalberater sucht für Konzerne und Mittelständler beispielsweise Forschungsleiter, die sich mit Spritzen ohne Nadeln auskennen, oder Geschäftsführer, die eine mittelständische Unternehmensgruppe in Zukunftsindustrien voranbringen. „In meinen Branchen muss man die Kandidaten mit spannenden Aufgaben locken und sich mit Naturwissenschaften auskennen“, ist Stapp überzeugt. „Aber wir müssen auch wissen, wer sich in einem Konzern wohlfühlt und im Mittelstand scheitert und umgekehrt.“ Dabei helfen Stapp Erfahrung, Bauchgefühl und vor allem sein Psychologiestudium. Der in Hagen Geborene spezialisierte sich an der Ruhruniversität Bochum frühzeitig auf Arbeits- und Organisationspsychologie sowie Eignungsdiagnostik und forschte später in seiner Doktorarbeit über Sicherheits- und Gesundheitsschutz. 1999 heuerte er bei der Personalberatung ifp in Köln an. Seit 2005 leitet er beim ifp das Team für die Pharma-, Medizin- und Chemiebranche. Stapp informiert sich seit drei Jahren täglich im Handelsblatt darüber, was bei seinen Kunden gerade passiert, und verfolgt als Headhunter aufmerksam die „Namen des Tages“. Seine Freizeit verbringt der zweifache Vater am liebsten mit seiner Familie. Das ist momentan teilweise nur über digitale Medien möglich: Stapps Sohn geht zurzeit in Australien zur Schule. Der Vater versucht dennoch, intensiven Kontakt zu halten. „Das ist eine gute Gelegenheit, Facebook und Skype intensiver zu nutzen“.

Veröffentlicht/Quelle: 10/2013, Handelsblatt